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ENDURO DM

23.09.2019

„Rund um Zschopau 2019“ 

Sportlich gesehen geht die Enduro-Saison national wie international in die heiße Endphase und auch die Vorbereitungen zu „Rund um Zschopau“ laufen im höher werdenden Drehzahlbereich. Aktuell arbeitet der Vereinsvorstand zusammen mit all seinen zahlreichen Unterstützern, ehrenamtlichen Helfern, Grundstückseigentümern, Behörden und Sponsoren fieberhaft daran, um Fans und Zuschauern wieder ein Geländesport-Spektakel der Extra-Klasse zu bieten. Dabei wird auf Altbewährtes gesetzt, verfeinert mit der ein oder anderen neuen pfiffigen Idee, was der bevorstehenden Veranstaltung eine ganz besondere Note verleihen soll. Natürlich bereits auch im Hinblick auf das große WM-Finale im kommenden Jahr!

Doch vorerst gilt alle Aufmerksamkeit der 2019er Auflage. Die wichtigsten Eckpunkte des Enduro-Klassikers sind in den folgenden Zeilen zusammenfasst: „Rund um Zschopau“ findet am 12. Oktober statt. Bereits am Vorabend wird der Prolog in Hohndorf nach bewährtem Konzept bestritten. „RuZ“ zählt auch in diesem Jahr wieder als Wertungslauf zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft. Allerdings wird das Finale diesmal nicht in der Motorradstadt ausgetragen, das findet vierzehn Tage später im sächsisch-anhaltinischen Tucheim statt. Auch ist die Veranstaltung in Zschopau, im Gegensatz zum Vorjahr, kein Prädikatslauf der Deutschen Enduro-Cup-Klassen sowie der Damen, Senioren und Super-Senioren.

Die Strecke wird wie im Vorjahr gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Das heißt, die erste Prüfung des Tages wird der Enduro-Test in Venusberg inkl. Start am Fuße des legendären Weberhanges sein. Die zweite Sonderprüfung feiert Premiere. Erstmalig wird im berühmt berüchtigten „Hübler-Wald“ in Waldkirchen ein Test stattfinden, der sich bis hoch zum weithin sichtbaren Windrad zieht. Von dort geht es eine enge und extra dafür mit zwei Zeitkontrollen begrenzte Etappe hinüber bis kurz vor das Börnichener Schlammloch. Getrödelt darf von den Aktiven auf diesem Teilabschnitt nicht werden, sonst drohen Strafzeiten. Solche kurzen, knackigen Etappen sind wieder zunehmend bei internationalen Wettbewerben im Trend. Vielleicht schon ein Fingerzeig auf das kommende Jahr? Der letzte Test auf der Runde wird, nach erfolgreichem Versuch im Vorjahr, wieder in Hohndorf unmittelbar am Prolog-Areal mit den eingebundenen Streckenelementen des Vorabends sein. Aber nicht nur auf den Sonderprüfungen können sich die Zuschauer auf geballte Geländesport-Action freuen. Auch an den traditionellen Streckenpunkten, wie die Auffahrten in Gelenau, Weißbach und Dittmannsdorf sowie die Sektion „under the brigde“ in Zschopau oder die Schlammpassagen in Altenhain und Börnichen werden die Fanherzen höher schlagen lassen.

Start und Ziel befinden sich wieder direkt vor dem Zschopauer Rathaus, alle administrativen Anlaufpunkte sowie das Fahrerlager im MZZ-Areal. Die Technische Abnahme wird wieder am Freitag auf dem Vorhof von Schloss Wildeck vollzogen, das Parc Fermé befindet sich erneut im inneren Schlosshof und kann ringsherum von außen besichtigt werden. Das Festzelt, in welchem am Samstagabend wieder die Siegerehrung mit anschließender Race-Party stattfindet, wird wieder auf dem Platz des ehemaligen Kinos an den Zschopauer Anlagen zu finden sein. Der Eintritt für Freitag (Prolog) und Samstag (alle Streckenabschnitte) kostet 10 Euro, nur für samstags 5 Euro. Separate Tickets für den Prolog sind nicht erhältlich. Kinder bis 12 Jahre sind frei. Die samstägliche Abendveranstaltung ist für sämtliche Besucher ebenfalls kostenfrei!

 

 

 

Das Team Feist im Vorjahr 2018! Wir wünschen allen Fahrern viel Erfolg im Jahr 2019 und freuen uns auf eine anspruchsvolle Rennveranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wettkampfstrecke 2019

IP1 Start Markt Zschopau und Parc Fermé Schloss
IP2 MZZ / Fahrerlager, Org.-Büro, ZK 3
IP3 Test 1 – Start an Auffahrt „Weberhang“, Venusberg OT Spinnerei
IP4 Test 1 – Ziel auf Wiese, Venusberg (Enduro-Test)
IP5 Gelenau / Auffahrt
IP6 Weißbach / Auffahrten
IP7 Zschopau / Auffahrt (unter Brücke B174)
IP8 Altenhain / Schlammloch
IP9 Dittmannsdorf / Auffahrt am Sportplatz
IP10 ZK – Sportplatz Witzschdorf
IP11 Test 2 – Start nähe „Hübler-Wald“, Waldkirchen
IP12 Test 2 – Ziel Ziel Windrad, Waldkirchen (Enduro-Test)
IP13 ZK – Windrad, Waldkirchen
IP14 ZK – Börnichen / Schlammloch
IP15 Test 3 – Hohndorf (Enduro-Test)

Lucy Michel #16

11.07.2019

 

Finale ADAC Junior Cup powered by KTM im Rahmen der IDM am Hockenheimring

Lucy meldet sich zu Wort:

Finale des ADAC Junior Cup powered by KTM im Rahmen der IDM: Auch der Hockenheimring war komplettes Neuland für mich. Wenigstens hatten wir hier am Freitag ein freies Training, was allerdings komplett im Nassen statt fand. Danach gings ins 1. Quali, P 10, das war schon mal ein super Anfang. Am Samstag das 2. Quali, auch im Nassen, ich schaffte es auf P 4. Das bedeutete 2. Startreihe. Das gesamte Team war einfach nur happy und ziemlich stolz. Petrus meinte es für das Rennen gut mit uns und die Strecke war trocken. Etwas aufgeregt war ich schon, so weit nach vorn hatte ich es im ADAC Junior Cup noch nie geschafft. Ich wusste, das konnte ein guter Abschluss werden. Leider habe ich seit Most irgendwie den Pechvogel im Gepäck. Im Startprocedere ging meine Maschine aus, ich machte mich mit erhobener Hand bemerkbar, leider kein Startabbruch!! Wir sind alle heilfroh und dankbar, dass keinem etwas passierte! Ich bekam die KTM wieder an und hetzte dem Feld von P 21 hinterher. Am Ende schaffte ich es auf P 12 mit der drittschnellsten Rennzeit ins Ziel zu fahren, denn Aufgeben ist keine Option. Die Enttäuschung war ziemlich groß, wie ihr euch denken könnt. Am Ende der Saison bedeutet dies somit für mich P 13 in der Gesamtwertung. Aber der Tag bzw. Abend hielt noch eine Überraschung für mich parat. Im Rahmen der Siegerehrung erhielt ich den Nachwuchspreis 2019 von XLMOTO, überreicht durch Julian Gnan. Ich war sprachlos und überglücklich. Damit hätte ich nicht gerechnet.Ich bin sehr stolz, dass XLMOTO mir diese Auszeichnung zukommen lässt.

Neue KTM Sportenduros

17.06.2019

 

2020: KTMS NEUE SPORTENDUROS – DIE TECHNISCHEN NEUERUNGEN!

 

KTM hat für 2020 ordentlich nachgelegt, was auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist. Außer bei den Zweitaktern 250 und 300 EXC TPI sticht natürlich sofort das neue Krümmer-Design ins Auge. Optisch ist die neue KTM-Modellgeneration also weniger aufregend. Dafür umso mehr die technische Seite, denn da hat man immerhin 60 Prozent je Modell erneuert, was auch schon beim ersten Einsatz auf spanischen Boden auf Anhieb positiv aufgefallen ist. 

 

 

 

Natürlich nicht zu vergessen ist das neue Modell 150 EXC TPI, dass die 125er und 150er XC-W ablöst und damit ersatzlos streicht. Somit gilt für die Racer bei KTM nur noch auf Viertakter in der E1-Klasse an den Start rollen, es sei denn ein kundiger Händler lässt sich zu einer Einzelabnahme einer 125er hinreißen – denn nach wie vor gilt: Nur kleiner Zweitakt-Hubraum mit schmalem nutzbaren Drehzahlband lernt das Enduro-Fahren!

 

 

 

 

 

 

Modellübergreifende Neuerungen

  • Rahmen mit identischer Geometrie zu 2019
  • Kühler um 12mm tiefer angesetzt
  • Um 57% erhöhter Kühlflüssigkeit-Fluss zwischen Zylinderkopf und Kühlern
  • Um 40mm verlängerter Heckrahmen
  • Heckrahmen wiegt nun weniger als 900 Gramm
  • Um ein Grad nach vorne geneigter Motor (Nur 250/300 EXC TPI) zur Steigerung des Vorderrad-Grips
  • Non-Slip Rahmenschützer
  • Kürzerer Schalldämpfer der näher an den Schwerpunkt heranrückt (4T)
  • Neu designter HD-Krümmer/-Leistungsteil – widerstandsfähiger und zur Reduzierung der Geräuschemission
  • Angeschweißte Schalldämpfer-Haltelaschen (2T/-200g) – kein verschiebbarer Kunststoffhalter mehr
  • 3-geteilter Krümmer für eine vereinfachte Montage (4T) und verbesserte Auslegung
  • Neue Airbox mit einheitlichem Luftfilter und integriertem Lufttemperatur-Sensor
  • Schmalere Tankform
  • Neue Grafik
  • Neues Bodywork (schmalere Tank-Kühler-Kombination, langes schmales Heck)
  • Sitzbank mit größerem Schaumvolumen für mehr Komfort
  • Neken-Lenker mit Odi Lock-On Griffen und auswechselbaren Gasgriff-Einsätzen für eine individuelle Gasannahme
  • Gabel und Dämpfer mit weicherer Feder und erhöhter Dämpfung
  • Dämpfer: Neuer zweiter Dämpfungskolben zur Erhöhung der Durchschlagssicherheit

 

KTM 150 EXC TPI

  • 150er Basis-Motor mit abgeleiteter TPI-Technologie
  • Erstaunlich hohes Drehmoment
  • Auffällig handliches Bike mit geringen Abmaßen für Neu- und Quereinsteiger sowie kleingewachsene Fahrer
  • Ersetzt die bekannten 125er und 150er XC-W Modelle aus 2019
  • Für die TPI-Technologie leistungsfähigere Lichtmaschine (350 Watt)

Fahreindrücke

  • Überhandlicher Zweitakter mit begrenzt nutzbarem Leistungsband
  • Unerwartetes hohes nutzbares Drehmoment bei derart geringem Hubraum
  • Drezahlfreudigkeit bleibt erhalten
  • Überdrehfreudigkeit wurde logischerweise auf Grund der Abstimmung um gut 1000/min reduziert
  • Großvolumiges Leistungsteil zur Realisierung des Drehmoments

Ein leichtes Bike, das sicherlich ein Nischenprodukt darstellt und eine spezielle Käuferschicht anspricht. Aber sicherlich nicht für den Racer die erste Wahl darstellt. Der Krümmer ist auffällig weit hochgezogen, um Schäden im anspruchsvollen Gelände zu vermeiden. Diese neue 150er EXC TPI ist eher ein Play-Bike für alle Arten von Gelände, um Fun beim Ausprobieren zu haben. Jedoch ist bei versierter Fahrweise erstaunliches möglich, was jedoch nichts mit einer 125er oder 150er im klassischen Sinne zu tun hat!

 

Technische Neuerungen 2T (250/300 EXC TPI)

  • Neuer Drosselklappenkörper
  • Optimierte Leerlauf-Drehzahleinstellung für eine präzisere Einstellung
  • CNC gefräster Auslass für optimierte Steuerzeiten
  • Neue Auslasssteuerung
  • Neuer Zylinderkopf
  • Erhöhte Kompression für mehr verwertbare Motorleistung

 

 

 

 

 

Technische Neuerungen 4T (250/350/450/500 EXC-F)

  • Bis zu 12.800/min, Verdichtung jetzt 13.8 anstatt 12.8 (250)
  • Neue Gaszugverlegung für reduzierte Bedienkräfte und leichtere Zugänglichkeit
  • Optimierte Luftdrucksensor-Dichtung
  • SX-F Kurbelgehäuse-Gene für kompaktere Abmaße und geringeres Gewicht (250)
  • Neuer kompaktere Zylinderkopf (450/500) dank tiefer positionierter Nockenwelle (-15mm/-500g)
  • Verdichtung von 11.7 auf 12.75 angehoben (450/500)
  • Neue Motorabstimmung

 

 

Im Großen und Ganzen hat man bei KTM intensiv an allen Modellen Hand angelegt und in die richtige Richtung entwickelt. Dank der neuen Fahrwerks-Abstimmung bietet modellübergreifend das Hinterrad spürbar mehr Traktion und das Vorderrad verbesserten Grip auf losem Untergrund. Bei den Zweitakter hat die 250er extrem viel Spaß bereitet, da ihre Leistung nun über den gesamten Drehzahlbereich nutzbarer ist und die Spritzigkeit für die Racer im Vergleich zum etwas schwachen Vorjahresmodell in einer hervorragenden Art und Weise zugenommen hat.

 

 

Die großen Viertakter lassen sich deutlich einfacher mit verbesserter Leistungsdosierung bewegen und machen dank ihres auffällig weichen Leistungseinsatzes bei tiefsten Drehzahlen viel Spaß. Das Handling ist deutlich verbessert worden, was ebenso für die Fahrstabilität und das Vertrauen ins Vorderrad gilt. Durch das neue Bodywork ist auch die Bewegungsfreiheit verbessert sowie dank kompakteren Zylinderkopfs die oszillierenden Massen minimiert. Letzteres ist auf Anhieb zu spüren und begeistert auf ganzer Linie.